Seeding: Wie wird ein Video eigentlich viral?

(Gastartikel von Alexander Pühringer, LINKILIKE)

Seeding / © sima – Fotolia.com

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Fast jeder Nutzer sozialer Netzwerke hat schon einmal ein witziges Video oder eine interessante Infografik mit Freunden geteilt. Doch wie erhöht man eigentlich die Chance, dass ein Video in sozialen Medien bekannt wird? Nicht selten werden Social Media Inhalte heute professionell von Unternehmen erstellt. Guter Content kann sich aber nur dann viral verbreiten, wenn dieser entweder interessant, faszinierend oder nützlich ist und obendrein auch gefunden wird. Dies geschieht nicht von allein, ein geplantes und zielgerichtetes „Seeding“ steht am Anfang jeder viralen Kampagne.

Selbst bekannter Content, wie z.B. das Musikvideo „Gangnam Style“ des südkoreanischen Rappers PSY hatte massive Unterstützung durch bezahltes Seeding durch die südkoreanische Popindustrie.

Der beste Content ist wertlos, wenn er kein Publikum findet. Oft werden ansehnliche Summen in die Produktion eines Videos gesteckt und das mit Liebe gestaltete Video wird auf Youtube hochgeladen. Nun die schlechte Nachricht: gemäß aktueller Statistiken werden 72 Stunden Videomaterial pro Minute (!) auf Youtube hochgeladen. Dass das Video tatsächlich gefunden wird, ist somit sehr unwahrscheinlich.

Fünf Tipps für erfolgreiches Videomarketing:

1. Erstellen Sie interessante Videos, die gerne vom Publikum gesehen und geteilt werden (Stichworte: interessant, faszinierend oder nützlich)

2. Achten Sie auf einen beschreibenden Titel und verschlagworten Sie Ihr Video auf den verschiedenen Plattformen á la Youtube

3. Laden Sie Ihr Video auf möglichst viele Plattformen hoch, die Welt besteht nicht nur aus Youtube!(Stichworte: Vimeo, Google+, Twitter, Tumblr, Myvideo etc.)

4. Auch Mitarbeiter haben ein Netzwerk via Facebook & Co.! Nutzen Sie das, um erste Impulse zu streuen

5. Investieren Sie in die professionelle Verbreitung – dem Video Seeding. Achten Sie auf die Methodik und die Messbarkeit des angebotenen Seedings.

Seeding ist im Grunde „nur“ das zielgerichtete Platzieren von Botschaften in den sozialen Medien, auf Blogs und auf Websites. Man schafft dadurch Reichweite und potenzielle Inkubatoren für eine selbstständige und kostenfreie Weiterverbreitung. Wie überall im Leben gibt es auch beim Seeding enorme Qualitätsunterschiede.

Wird der Content wahllos gestreut oder gibt es eine spezielle Methodik um den Content unter die Leute zu bringen? Das Unternehmen LINKILIKE, eine Video Seeding Agentur, bietet beispielsweise die Möglichkeit Content zielgerichtet nach Markenattributen zu seeden, sodass Inhalte mit dem Touch von Mundpropaganda verteilt werden.

Ein weiterer essentieller Punkt ist die Messbarkeit bzw. das Reporting. Wo werden – im Fall eines Videos – die versprochenen Views generiert? Wie können Sie das überprüfen? Wie vertrauenswürdig ist der Anbieter? Gibt es Referenzen? Das sind die Fragen die Sie sich und vor allem einem Dienstleister stellen müssen.

Bild: © sima – Fotolia.com

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